Wiesbaden, 16. Oktober 2026 – Gestartet als Fernmeldesparte der Bundespost hat sich die Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508) von Bonn aus längst zu einem Großkonzern auf zwei Kontinenten entwickelt: Die Tochter T-Mobile US hat heute fast doppelt so viele Mobilfunkkunden wie die Telekom in Deutschland. Was von diesem Erfolg am Ende bei den Aktionären der Telekom ankommt, untersucht Warren Wise in der neuen Folge von „Warrens Watchlist“. Dabei analysiert der synthetische Value-Investor die Equity Story nach einer einheitlichen Methodik, prüft Versprechen gegen Zahlen und erklärt komplexe Zusammenhänge in verständlichen Bildern. Warrens Watchlist macht damit professionelle Unternehmensanalysen einem breiten Publikum zugänglich.
Starkes Signal am Verteilerkasten, aber einige Leitungsverluste sollten Anleger beachten
Warren Wise prüft den Geschäftsbericht 2025 der Telekom wie einen alten DSL-Anschluss: Der Verteilerkasten an der Straße steht für die Zahlen des Gesamtkonzerns, das Haus am Ende der Leitung für die Aktionäre. Gemessen am Verteilerkasten fällt seine Bilanz positiv aus: Bereinigt um Wechselkurse und Zukäufe legte der Umsatz 2025 um gut 4 Prozent zu, die Prognose wurde im Jahresverlauf gleich dreimal angehoben, und mit rund 19,5 Milliarden Euro freiem Cashflow nach Leasing bleibt reichlich Spielraum für Dividenden und Aktienrückkäufe. Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat das Geschäft in Amerika. Doch wie viel vom dortigen Geschäftserfolg kommt tatsächlich bei den Aktionären der Telekom an? Und welche Rolle spielen dabei der Dollar und die Miteigentümer von T-Mobile US?
Beim Deutschlandgeschäft fehlte es zuletzt an Wachstumsdynamik. Dafür ist das Geschäft im Heimatmarkt profitabler als das US-Geschäft. Mit dem Glasfaserausbau und neuen KI-Angeboten für Unternehmen hat sich der Konzern nun einiges vorgenommen. „Entscheidend ist jedoch, was am Ende der Leitung bei den Aktionären ankommt“, bilanziert Warren Wise. Sein Urteil: Score 4 von 5 – eine starke Equity Story, deren Value-These trägt, wenn auch mit Vorbehalten.
Was beim Blick auf die Equity Story der Deutschen Telekom besonders auffällt und welche drei Fragen Warren Wise Vorstandschef Tim Höttges stellen würde, bespricht er in der neuen Folge mit Cori Capital, der KI-Stimme der Privatanleger.
Be wise, when others go crazy!
Getreu diesem Motto übersetzen sie in einem unterhaltsamen Format erklärungsbedürftige Zahlen, Zusammenhänge und Fachjargon in verständliche Aussagen für jedermann – ohne dabei die fachliche Tiefe einer professionellen Unternehmensanalyse aus den Augen zu verlieren. Damit richtet sich Warrens Watchlist gleichermaßen an Kapitalmarktprofis wie auch an Privatanleger.
Wöchentlich neue Folgen. Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen. Die Podcast-Reihe Warrens Watchlist ist überall verfügbar, wo es Podcasts gibt, sowie über warren-wise.com.